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Umzugskosten

Beteiligen Sie das Finanzamt an Ihren Umzugskosten

Wenn Sie aus beruflichen Gründen umziehen, können Sie die Umzugskosten als Werbungskosten in der Steuererklärung ansetzen. Das führt oft zu einer erheblichen Erstattung der Einkommensteuer. Dazu ein Beispiel:

Herr Müller ist nicht verheiratet und hat keine Kinder. Bis Juli 2017 hat er in Bochum gearbeitet und hat monatlich 3.000 € brutto verdient. Danach hat er einen besser bezahlten Job in Düsseldorf gefunden und verdiente ab Juli 4.000 € brutto. Herr Müller fuhr zu seiner Arbeit an 219 Tagen eine Strecke von 7 km.

Für den Umzug nach Düsseldorf zahlte Herr Müller an das Umzugsunternehmen 1.500 €. Zusätzlich macht Herr Müller eine Umzugskostenpauschale für sonstige Kosten in Höhe von 764 € geltend.

Wenn man nur die Umzugskosten und die Entfernungspauschale berücksichtigt, so wird das Finanzamt Herrn Müller ca. 650 € erstatten.


Das Finanzamt erkennt die Umzugskosten nicht immer an

Bevor Sie sich aber über eine Überweisung des Finanzamtes freuen, sind zwei Hürden zu überwinden:

  • Sie müssen dem Finanzamt die berufliche Veranlassung des Umzugs nachweisen. Dies wäre beispielsweise einfach, wenn Sie einen neuen Job in Düsseldorf finden, Ihre Wohnung in München kündigen und nach Düsseldorf umziehen. Schwieriger ist es, wenn Sie umziehen, ohne eine neue Arbeitsstelle anzutreten. Auch wenn Sie am neuen Arbeitsort eine Eigentumswohnung kaufen oder in mehreren Etappen umziehen, kann das Finanzamt Ihnen Probleme machen. In solchen Fällen müssen Sie dem Finanzamt überzeugend erklären, warum Ihr Umzug berufliche Gründe hatte.
  • Oft entsteht ein Streit mit dem Finanzamt über die Höhe der Umzugskosten. In bestimmten Fällen kann das Finanzamt die Umzugskostenpauschale kürzen oder sogar ganz streichen. Manche Kosten sind nicht abzugsfähig. Es gibt aber auch Abzugsposten, die von den Steuerpflichtigen immer wieder übersehen werden.

 

Andere steuerliche Abzüge im Jahr des Umzugs

Im Jahr des Umzugs ändert sich vieles für Sie. Oft sind diese Veränderungen auch steuerlich interessant.

  • Doppelte Haushaltsführung. Wenn Sie aus beruflichen Gründen in eine Zweitwohnung umziehen und Ihre Hauptwohnung behalten, können Sie die Kosten für die Zweitwohnung von der Steuer absetzen.
  • Sollten Sie vor dem Umzug eine lange Strecke zur Arbeitsstelle zurücklegen, können die Fahrtkosten die Steuererstattung deutlich erhöhen.
  • Ändert sich Ihr Arbeitslohn nach dem Umzug, so können Sie sicher sein, dass Ihre Arbeitgeber im Laufe des Jahres zu viel Lohnsteuer an das Finanzamt gezahlt haben. Grund dafür ist, dass die Lohnsteuer für jeden Monat so berechnet wird, als ob sie das ganze Jahr den gleichen Monatslohn bekommen haben. Schwankt Ihr Gehalt, so ist eine Überzahlung der Lohnsteuer vorprogrammiert. Die zu viel gezahlte Steuer wird aber nur erstattet, wenn Sie eine Steuererklärung abgeben.
  • Wenn es mit der neuen Arbeit doch nicht geklappt hat, können Sie die sogenannten „vergeblichen Umzugskosten“ dennoch ansetzten. Dass in diesem Fall das Finanzamt eine genaue Erklärung verlangen wird, darf Sie nicht überraschen.

 

Auch Studenten können die Umzugskosten in der Steuererklärung ansetzen

Umzugskosten führen bei Studenten nur dann zu einer Steuererstattung, wenn Sie neben dem Studium arbeiten und mehr als den Grundfreibetrag verdienen. Aber auch wenn Sie vorerst keine Steuern zahlen, können Sie in bestimmten Fällen die Kosten im Laufe der Studienjahre sammeln und später mit Ihrem Arbeitslohn verrechnen.

 

Ich helfe Ihnen zu der Steuererstattung

Als Fachanwalt für Steuerrecht helfe ich Ihnen, die Umzugskosten gegenüber dem Finanzamt in vollem Umfang durchzusetzen.

Vereinbaren Sie schon jetzt einen kostenlosen Beratungstermin zum Thema Umzugskosten. Bei diesem unverbindlichen Gespräch klären wir folgende Fragen:

  • ist Ihr Umzug beruflich veranlasst?
  • welche Kosten können Sie ansetzten?
  • welche Unterlagen sollen Sie für die Steuererklärung sammeln?
  • welche weiteren Werbungskosten können Sie im Jahr des Umzugs ansetzten?

Beratung vom Fachanwalt – jetzt unverbindlich anfragen:

0234 / 97 65 77 18


 

Warten Sie nicht bis Januar!

Auch wenn Sie die Steuererklärung erst nach Ablauf des Umzugsjahres abgeben können, lohnt es sich bereits jetzt Gedanken über die Steuern zu machen:

Solange Sie noch alle Belege haben und die Erinnerung an den Umzug frisch ist, können Sie die Umzugskosten besser dokumentieren.

Je früher Sie die Steuererklärung abgeben, desto früher bekommen Sie die Steuererstattung. Wenn ich noch vor Jahresende alle Unterlagen zu Ihren Umzugskosten zusammenstelle, kann ich die Steuererklärung gleich zu Beginn des Jahres beim Finanzamt einreichen.

 

Sie wohnen nicht in Bochum oder Umgebung?

Kein Problem. Gerne können wir Ihre Fragen am Telefon oder in Skype besprechen. Die Unterlagen für die Steuererklärung können Sie mir per E-Mail übersenden.

Rechtsanwalt Shevtsov

Fachanwalt für Steuerrecht


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